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Nachruf Dr. Hans-Peter „Theo“ Kozerski

Der Deutsche Ruderverband, der Landesruderverband Brandenburg und der Rüdersdorfer Ruderverein Kalkberge e.V. trauern um Dr. Hans-Peter Kozerski (Rufname Theo), der am 02.06.2026 nach langer Krankheit verstorben ist.

Theo trat im Jahre 1960 in die Sektion Rudern der BSG Aufbau Rüdersdorf ein, wo er viele Erfolge im Rennrudern als Leichtgewichtsruderer erzielte.

Das Studium führte ihn nach Dresden, wo er sich den erfolgreichen Leichtgewichtsruderern der HSG TU Dresden anschloss. Seine größten Lgw-Erfolge erzielte er beim DDR- Pokalwettkampf 1969 in Brandenburg im Vierer-ohne (von 1964 bis 1970 gab es in der DDR für Leichtgewichte keine Rudermeisterschaften, sondern Pokalwettkämpfe), zusammen mit seinem Bruder Dieter Kozerski, Gunter Blasberg und Peter Netzband und ferner im Vierer-mit bei den Pokalwettkämpfen 1968, 1969 und 1970. In Renngemeinschaft mit Fortschritt Pirna ergänzte er 1970 seine Siegesserien bei den Pokalwettkämpfen mit einem Sieg im Achter.

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Junioren-Europameisterschaften erfolgreich abgeschlossen – Blick nach vorn

Die Regattastrecke am Beetzsee bot am Pfingstwochenende perfekte Bedingungen für die Europameisterschaften der Unter-19-Jährigen.

Aus Sicht des Organisationskomitees konnte es nicht besser laufen. Die Vorbereitungen starteten nach der Vergabe im September 2022. Nun mussten alle Rädchen ineinandergreifen. Neben den 16 fast ausschließlich ehrenamtlichen Mitgliedern des Organisationskomitees bildeten knapp 100 Volunteers das Getriebe der Regatta. Nicht alles lag in ihren Händen. Das erhoffte gute Wetter stellte sich aber ein und bot den 444 Athleten aus 32 Nationen ideale Bedingungen auf dem Wasser.

Darüber freute sich auch Steffen Christgau, Co-Präsident des Organisationskomitees (OK): „Der Beetzsee zeigte sich von seiner besten Seite. Das kennen wir von unseren nationalen und regionalen Regatten natürlich. Aber es ist schön, dass wir dieses Bild auch auf internationalem Level hinterlassen konnten.

Nicht nur das Wetter bot beste Bedingungen für die Aktiven. Die gut gefüllte Tribüne, auf der sich neben Zuschauern, Familien der Rudernden auch anfeuernde Mannschaftsmitglieder befanden, sorgte darüber hinaus für starke Atmosphäre bei den Wettkämpfen. Dazu trug sicherlich auch die auflockernde Eröffnungsfeier bei, in die die Athleten direkt involviert waren.

Im sportlichen Wettkampf zeigte sich, dass es beim internationalen Saisonhöhepunkt in Plovdiv (Bulgarien) kein Leichtes wird, Weltmeister zu werden. Der Deutsche Ruderverband unterstrich aber mit drei Gold-, zwei Silber und einer Bronzemedaille und damit Platz 2 im Medaillenspiegel seine Ambitionen für die Veranstaltung im August. Platz 1 belegte das sehr starke italienische Team mit jeweils vier Gold- und Silbermedaillen.


Die Vertreter des europäischen Verbandes zeigten sich von den sportlichen Leistungen ebenso beeindruckt, wie von der Organisation der Regatta. „Man war sehr zufrieden. Wir haben durchweg positives Feedback bekommen – sowohl vom europäischen Verband als auch von den teilnehmenden Nationen.“, kann Ulrike Hartmann, Co-Präsidentin des OK und Präsidentin des Landesruderverbandes Brandenburg, berichten. Mit der World Rowing Masters Regatta im Jahr 2024 und den jüngst vergangenen Europameisterschaften konnte man mit der Regattaanlage ein weiteres organisatorisches Ausrufezeichen setzen.

Beide ergänzen: „Uns wurde vom Verband nahegelegt, uns für künftige internationale Veranstaltungen zu bewerben. Das macht Lust auf mehr. Wir wissen auch, dass wir und das Umfeld noch an manchen Stellschrauben drehen müssen. Aber auch die Rahmenbedingungen, die der Weltverband stellt, sind in einigen Punkten zu diskutieren.


Von den Bedingungen, die die Regattastrecke in Brandenburg an der Havel aber schon heute bietet und für künftige Veranstaltungen bieten kann, überzeugte sich am Samstag der Minister für Bildung, Jugend und Sport Gordon Hoffmann zusammen mit dem Olympiabeauftragten der Senatskanzlei Berlin Kaweh Niroomand. Hoffmann hatte bereits am vorangegangenen Wochenende im Rahmen des Kanu-World-Cups symbolisch 3,6 Millionen Euro für den ersten Abschnitt zum Ausbau der Regattastrecke übergeben. Die Anlage ist in BERLIN+, dem Konzept für die mögliche Olympiabewerbung Berlins, für die Wettkämpfe im klassischen Rudern und Kanurennsport eingeplant. Darüber tauschten sich Kaweh und Hoffmann zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg, Daniel Keip, Moritz Petri, Präsident des DRV, Dajana Pefestorff, ehrenamtliche Präsidentin des Deutschen Kanuverbandes (DKV), den beiden OK-Vorsitzenden, sowie Thomas Haun vom LRV Berlin und Uwe Philipp, dem Teamleiter der Regattastrecke Beetzsee aus. Es bot sich bei dem Besuch für die Delegation erstmalig die Möglichkeit, die Regattastrecke vom Wasser aus zu besichtigen. Der Minister und der Olympiabeauftragte genossen die etwa einstündige Bootsfahrt bis hoch zur Startanlage, waren sie doch an den Details des Wettkampfbetriebs sehr interessiert und dürften nun als Fans des Rudersports und der Regattastrecke Beetzsee gelten. 


Ob sich Berlin als deutscher Standort für eine Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele im nationalen Auswahlprozess durchsetzt, wird sich im September bei der Versammlung des DOSB in Baden-Baden zeigen. Am Beetzsee werden bis dahin und darüber hinaus aber noch weitere Ruderregatten stattfinden.

Brandenburg rudert mit: Zwei Nachwuchssportler aus dem Landstarten bei der U19-EM am Beetzsee

Nur noch wenige Tage, dann wird Brandenburg an der Havel zum Treffpunkt des europäischen Nachwuchs-Rudersports. Am 23. und 24. Mai 2026 finden auf der Regattastrecke Beetzsee die 2026 European Rowing Under 19 Championships statt. Offiziell erwartet werden 444 Athletinnen und Athleten aus 32 Nationen, die in insgesamt 14 Bootsklassen an den Start gehen.

Aus Sicht des Organisationskomitees gibt es dabei einen besonderen Grund zur Vorfreude: Mit Jonas Holst vom Wassersportverein Königs Wusterhausen und Ole Tietz vom RC Potsdam stehen auch zwei Sportler aus dem Land Brandenburg im deutschen Aufgebot. Beide gehen im Junioren-Achter an den Start und wollen sich vor heimischer Kulisse mit Europas besten U19-Ruderern messen.

Der erste wichtige Termin für die Brandenburger Athleten ist der Vorlauf im Junioren-Achter am Samstag um 11.20 Uhr. Das Finale ist für Sonntag um 12.28 Uhr angesetzt. Das Organisationskomitee lädt deshalb besonders alle Brandenburgerinnen und Brandenburger herzlich ein, an die Regattastrecke zu kommen , um Jonas Holst, Ole Tietz und das gesamte deutsche Team lautstark zu unterstützen.

„Wenn junge Athleten aus unserem eigenen Bundesland bei einer Europameisterschaft auf dem Beetzsee starten, ist das etwas ganz Besonderes. Wir hoffen auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die unsere beiden Brandenburger Teilnehmer und natürlich das deutsche Team am Samstag und Sonntag vor Ort anfeuern“, erklärt Ulrike Hartmann, Co-Vorsitzende des Organisationskomitees und gleichzeitig Präsidentin des Landesruderverbandes Brandenburg.

Auch international richtet sich der Blick bereits auf Brandenburg an der Havel. In einer aktuellen Vorschau zur U19-Europameisterschaft hebt European Rowing das starke Teilnehmerfeld und die Bedeutung der Meisterschaft als Bühne für Europas kommende Rudergeneration hervor. Die Regattastrecke Beetzsee bietet dafür beste Voraussetzungen und ist seit Jahrzehnten Austragungsort bedeutender nationaler und internationaler Ruderwettbewerbe.

Während die internationale Ruderszene bereits auf Brandenburg blickt, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Aktuell wird die Anlage am Beetzsee für den erstmals auf der Naturregattastrecke ausgetragenen ICF Kanu-Weltcup genutzt. Direkt im Anschluss beginnt ab Montag der Umbau von Kanu auf Rudern. Innerhalb weniger Tage wird die Anlage für die Anforderungen der U19-Europameisterschaft vorbereitet – vom Bootspark über die Wettkampfinfrastruktur bis hin zu den Bereichen für Teams, Medien und Zuschauer.

„Die letzten Tage vor einer internationalen Meisterschaft sind immer intensiv. Viele Bereiche greifen jetzt ineinander und zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass die Regattastrecke pünktlich für die Teams aus ganz Europa bereit ist“, so Ulrike Hartmann und Steffen Christgau, die beiden OK-Vorsitzenden.

Für Besucherinnen und Besucher ist der Eintritt an beiden Wettkampftagen frei. Das Organisationskomitee lädt alle Sportinteressierten, Familien, Vereine sowie Gäste aus Brandenburg und der Region herzlich ein, die Rennen direkt am Beetzsee zu verfolgen und die besondere Atmosphäre einer internationalen Nachwuchsmeisterschaft zu erleben. Für das leibliche Wohl ist vor Ort gesorgt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter 2026erbrandenburg.com.

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