Wir gratulieren unseren Medaillengewinnerinnen- und gewinnern

vom Rotsee beim Welt-Cup III in Luzern

Maren Völz (RCP)– Silber im W4x mit Juliane Faralisch, Johanne Debus und Frauke Hundeling

Sarah Wibberenz (RCHB) – Silber im Mix2x mit Arno Gaus


vom Elfrather See bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17/U19/U23 in Krefeld

im Altersbereich U17

  • Smilla Zweck (NRC) – Gold im JF1x B
  • Hendrik Mattusch (RCP) – Silber im JM1x B LG
  • Florian Berlin, Thore Einar Klein, Karl Hartleib, Ole Kohlhaw (alle RCP) und Clemens Neubert (NRC) – Silber im JM4x+ B

im Altersbereich U19

  • Hannah Eckert und Erja Seltmann (beide RCP) – Bronze im JF4- A mit Luise Wartmann und Selma Ritter
  • Jonas Holst (WSV KW) und Ole Tietz (RCP) – Gold im JM4- A mit Yoan Ivanov und Henrik Möller
  • Erja Seltmann und Hannah Eckert (beide RCP) – Silber im JF8+ A mit Luisa Block, Luise Wartmann, Maria Pesch, Selma Ritter, Henriette Festag, Charlotte Paulat, Elias Anthony Lukowiak
  • Jonas Holst (WSV KW) und Ole Tietz (RCP) – Gold im JM8+ A mit Jan Kohlbach, Henrik Möller, Max Mützelburg, Alexander Pohl, Yoan Ivanov, Niclas Brell, Ella Lötsch

im Altersbereich U23

  • Florentina Riffel und Leni Kötitz (beide RCP) – Gold im SF4+ B mit Lanea Rüter, Emma Sander, Emma Mehner
  • Mads Schmied (RCP) – Gold im SM1x B
  • Mads Schmied (RCP) – Gold im SM4x B mit Yannik Sens, Paavo Schewe, Julius Klein
  • Florentina Riffel (RCP) – Gold im SF8+ B mit Charlotte Johnson, Lanea Rüter, Sara Grauer, Nike Utesch, Daniela Thiermann Estatuet, Julia Irmler, Alina Krüger, Emma Mehner
  • Leonie Ristow und Leni Kötitz (beide RCP) – Bronze im SF8+ B mit Thalia Frick, Lara Wernecke, Julina Kalinowski, Tabea Wittenburg, Tjorven Schneider, Aenne zum Felde, Marlen Wegener

und wünschen allen nominierten Sportlerinnen und Sportlern mit ihren Trainerinnen und Trainern viel Erfolg bei den internationalen Meisterschaften!

Nachruf Ramona Frömmel & Alexander Schmidtke

Der SV Kloster Lehnin nimmt mit großer Trauer Abschied von zwei Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit unserem Verein verbunden waren und bleibende Spuren hinterlassen haben.

Besonders betroffen sind wir vom Tod von Ramona Frömmel. Seit ihrem Eintritt in den Verein im Jahr 1986 war sie über Jahrzehnte hinweg ein fester und unverzichtbarer Bestandteil unseres Vereinslebens. Mit außergewöhnlichem Engagement, großem Verantwortungsbewusstsein und unermüdlichem Einsatz hat sie unseren Verein geprägt.

Als Schatzmeisterin der Ruderabteilung übernahm sie Verantwortung, als Trainerin gab sie ihr Wissen und ihre Begeisterung an viele Sportlerinnen und Sportler weiter. Sie war stets zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wurde, und setzte sich mit Herzblut für den Verein und seine Mitglieder ein. Ihr Wirken hat Generationen von Vereinsmitgliedern begleitet und wird auch in Zukunft unvergessen bleiben.

Mit Ramona verlieren wir nicht nur ein langjähriges Vereinsmitglied, sondern einen Menschen, der den SV Kloster Lehnin über viele Jahre mitgestaltet und mit Leben gefüllt hat. Ihr Tod hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird.

Ebenso nehmen wir Abschied von Alexander Schmidtke. Über viele Jahre war er ein treuer Begleiter unserer Veranstaltungen und ein verlässlicher Partner des Vereins. Mit seiner freundlichen Art und seiner Hilfsbereitschaft war er für viele Mitglieder ein geschätzter Ansprechpartner. Als unsere gute Seele rund um die Versorgung mit Eis bei zahlreichen Veranstaltungen wird er uns in dankbarer Erinnerung bleiben.

Wir werden beiden ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt ihren Familien, Freunden und allen Angehörigen.

SV Kloster Lehnin
Der Vorstand

Ramona Frömmel war für die Auszeichnung mit der Ehrennadel in Bronze des LRV Brandenburg bestimmt, die sie für ihre Verdienste für den Rudersport auch über die Vereinsgrenzen hinaus erhalten sollte. Wir werden sie posthum ehren und ihrer gedenken.

LRV Brandenburg
Das Präsidium

Nachruf Dr. Hans-Peter „Theo“ Kozerski

Der Deutsche Ruderverband, der Landesruderverband Brandenburg und der Rüdersdorfer Ruderverein Kalkberge e.V. trauern um Dr. Hans-Peter Kozerski (Rufname Theo), der am 02.06.2026 nach langer Krankheit verstorben ist.

Theo trat im Jahre 1960 in die Sektion Rudern der BSG Aufbau Rüdersdorf ein, wo er viele Erfolge im Rennrudern als Leichtgewichtsruderer erzielte.

Das Studium führte ihn nach Dresden, wo er sich den erfolgreichen Leichtgewichtsruderern der HSG TU Dresden anschloss. Seine größten Lgw-Erfolge erzielte er beim DDR- Pokalwettkampf 1969 in Brandenburg im Vierer-ohne (von 1964 bis 1970 gab es in der DDR für Leichtgewichte keine Rudermeisterschaften, sondern Pokalwettkämpfe), zusammen mit seinem Bruder Dieter Kozerski, Gunter Blasberg und Peter Netzband und ferner im Vierer-mit bei den Pokalwettkämpfen 1968, 1969 und 1970. In Renngemeinschaft mit Fortschritt Pirna ergänzte er 1970 seine Siegesserien bei den Pokalwettkämpfen mit einem Sieg im Achter.

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Junioren-Europameisterschaften erfolgreich abgeschlossen – Blick nach vorn

Die Regattastrecke am Beetzsee bot am Pfingstwochenende perfekte Bedingungen für die Europameisterschaften der Unter-19-Jährigen.

Aus Sicht des Organisationskomitees konnte es nicht besser laufen. Die Vorbereitungen starteten nach der Vergabe im September 2022. Nun mussten alle Rädchen ineinandergreifen. Neben den 16 fast ausschließlich ehrenamtlichen Mitgliedern des Organisationskomitees bildeten knapp 100 Volunteers das Getriebe der Regatta. Nicht alles lag in ihren Händen. Das erhoffte gute Wetter stellte sich aber ein und bot den 444 Athleten aus 32 Nationen ideale Bedingungen auf dem Wasser.

Darüber freute sich auch Steffen Christgau, Co-Präsident des Organisationskomitees (OK): „Der Beetzsee zeigte sich von seiner besten Seite. Das kennen wir von unseren nationalen und regionalen Regatten natürlich. Aber es ist schön, dass wir dieses Bild auch auf internationalem Level hinterlassen konnten.

Nicht nur das Wetter bot beste Bedingungen für die Aktiven. Die gut gefüllte Tribüne, auf der sich neben Zuschauern, Familien der Rudernden auch anfeuernde Mannschaftsmitglieder befanden, sorgte darüber hinaus für starke Atmosphäre bei den Wettkämpfen. Dazu trug sicherlich auch die auflockernde Eröffnungsfeier bei, in die die Athleten direkt involviert waren.

Im sportlichen Wettkampf zeigte sich, dass es beim internationalen Saisonhöhepunkt in Plovdiv (Bulgarien) kein Leichtes wird, Weltmeister zu werden. Der Deutsche Ruderverband unterstrich aber mit drei Gold-, zwei Silber und einer Bronzemedaille und damit Platz 2 im Medaillenspiegel seine Ambitionen für die Veranstaltung im August. Platz 1 belegte das sehr starke italienische Team mit jeweils vier Gold- und Silbermedaillen.


Die Vertreter des europäischen Verbandes zeigten sich von den sportlichen Leistungen ebenso beeindruckt, wie von der Organisation der Regatta. „Man war sehr zufrieden. Wir haben durchweg positives Feedback bekommen – sowohl vom europäischen Verband als auch von den teilnehmenden Nationen.“, kann Ulrike Hartmann, Co-Präsidentin des OK und Präsidentin des Landesruderverbandes Brandenburg, berichten. Mit der World Rowing Masters Regatta im Jahr 2024 und den jüngst vergangenen Europameisterschaften konnte man mit der Regattaanlage ein weiteres organisatorisches Ausrufezeichen setzen.

Beide ergänzen: „Uns wurde vom Verband nahegelegt, uns für künftige internationale Veranstaltungen zu bewerben. Das macht Lust auf mehr. Wir wissen auch, dass wir und das Umfeld noch an manchen Stellschrauben drehen müssen. Aber auch die Rahmenbedingungen, die der Weltverband stellt, sind in einigen Punkten zu diskutieren.


Von den Bedingungen, die die Regattastrecke in Brandenburg an der Havel aber schon heute bietet und für künftige Veranstaltungen bieten kann, überzeugte sich am Samstag der Minister für Bildung, Jugend und Sport Gordon Hoffmann zusammen mit dem Olympiabeauftragten der Senatskanzlei Berlin Kaweh Niroomand. Hoffmann hatte bereits am vorangegangenen Wochenende im Rahmen des Kanu-World-Cups symbolisch 3,6 Millionen Euro für den ersten Abschnitt zum Ausbau der Regattastrecke übergeben. Die Anlage ist in BERLIN+, dem Konzept für die mögliche Olympiabewerbung Berlins, für die Wettkämpfe im klassischen Rudern und Kanurennsport eingeplant. Darüber tauschten sich Kaweh und Hoffmann zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg, Daniel Keip, Moritz Petri, Präsident des DRV, Dajana Pefestorff, ehrenamtliche Präsidentin des Deutschen Kanuverbandes (DKV), den beiden OK-Vorsitzenden, sowie Thomas Haun vom LRV Berlin und Uwe Philipp, dem Teamleiter der Regattastrecke Beetzsee aus. Es bot sich bei dem Besuch für die Delegation erstmalig die Möglichkeit, die Regattastrecke vom Wasser aus zu besichtigen. Der Minister und der Olympiabeauftragte genossen die etwa einstündige Bootsfahrt bis hoch zur Startanlage, waren sie doch an den Details des Wettkampfbetriebs sehr interessiert und dürften nun als Fans des Rudersports und der Regattastrecke Beetzsee gelten. 


Ob sich Berlin als deutscher Standort für eine Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele im nationalen Auswahlprozess durchsetzt, wird sich im September bei der Versammlung des DOSB in Baden-Baden zeigen. Am Beetzsee werden bis dahin und darüber hinaus aber noch weitere Ruderregatten stattfinden.

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