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Auf ein Neues !
Niederlagen gehören zum Sport- wie große Siege.
Die Entscheidung der FISA, die Ruder-WM 2013 nach Südkorea zu vergeben, hat aber nach
anfänglicher Enttäuschung die „ Mannschaft“ um den LRV-Chef Hartmut Duif eher angestachelt,
denn betrübt.
Die Erfahrungen im Sport besagen, dass man aus Niederlagen gestärkter hervorgehen
kann, wenn man die richtigen Schlussfolgerungen zieht, die Ursachen immer erst bei sich
selbst sucht und dann den Blick nach vorn richtet , ganz nach der Devise, es gibt nichts,
was man nicht noch besser machen könnte.
Ohne ins Detail zu gehen ,hat der Landes -Ruder -Verband mit der Stadt Brandenburg an
der Havel und allen am Vorhaben Weltmeisterschaft Beteiligten die Bewerbung 2013 ausgewertet
und ist zu dem Ergebnis gekommen: Wir versuchen es erneut im Jahre 2015.
Die Regattastrecke auf dem Beetzsee genießt national und international einen excellenten
Ruf und hat der Stadt Brandenburg an der Havel schon viel Ehre eingebracht.
Mit der Entscheidung, diese Regattastrecke auf 8-Bahnen auszubauen, indem man die im
Volksmund ACAPULCO genannte Insel „versetzte“, sind alle Voraussetzungen für die
Durchführung einer großen Ruder-WM geschaffen worden.
Selbst kleinste, von den Fachgremien der FISA jedoch penibel geforderte Details, wie die
exakte Kontrolle und der Nachweis der Windverhältnisse auf der gesamten Bahn sind in
die Bewerbungsunterlagen eingebaut worden, so dass nahezu alle denkbaren Ansätze, an
denen eine Bewerbung scheitern könnte, berücksichtigt wurden.
Wie beliebt und anerkannt die Regattastrecke Beetzsee auch bei der Brandenburgischen
Landesregierung ist, zeigt die häufige Anwesenheit und Begeisterung des Ministerpräsidenten
Matthias Platzeck und des Sportministers Holger Rupprecht bei vielen Regatten.
Der Präsident des Landes-Ruder-Verbandes Hartmut Duif hat deshalb vor allen anderen
Schritten eine Einladung an beide Repräsentanten zu einem Arbeitsgespräch über die
Zukunft der Regattastrecke ausgesprochen und trotz der Terminnot beider, sofortige Zustimmung
erhalten.
Vor wenigen Tagen traf man sich in Potsdam, wo Hartmut Duif ein abschließendes Fazit
der Bewerbung 2013 zog, um danach Punkt für Punkt die erneute Bewerbung für die
Ruder-WM 2015 mit den politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren.
Unisono versprachen der Ministerpräsident und der Sportminister alle für eine erfolgreiche
Bewerbung notwendigen Schritte zu unterstützen.
Dass das Land Brandenburg, aus dem so viele großartige Sportlerinnen und Sportler
kommen, noch nie eine Weltmeisterschaft in einer olympischen Kernsportart ausrichten
durfte, spielte unausgesprochen, auch eine Rolle.
2015, so befand man, ist ein Jahr, in dem sich Synergieeffekte ergeben werden, wenn in
Brandenburg und vier weiteren Städten die Bundesgartenschau stattfinden wird und dem
blauen Band der Havel folgend, Tausende Menschen durchs Havelland ziehen, um sich am
Können der Garten-und Landschaftsgestalter zu erfreuen.
Die Ruder-Weltmeisterschaft 2015 könnte das größte sportliche Highlight in diesem ereignisreichen
Jahr werden.
Peter Frenkel

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